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07.04.2011, 20 Uhr, St. Pauli

Bestseller-Autor Feridun Zaimoglu liest im Rahmen der Anti-Vattenfall-Lesungen am Donnerstag, den 07.04.2011, um 20 Uhr, in der Buchhandlung im Schanzenviertel: Schulterblatt 55, 20357 Hamburg.

Der vielfach preisgekrönte Schriftsteller trägt jene Liebesgeschichte aus „Zwölf Gramm Glück“ vor, die im Schanzenviertel rund um das Stadtteilzentrum „Rote Flora“ spielt. Auch in „Zwölf Gramm Glück“ fesselt der begnadete Sprachschöpfer Zaimoglu mit Wortgewalt und poetischen Bildern. Staunen macht, wie der Erfinder der »Kanak Sprak« den Zauber einzelner Augenblicke des Liebesglücks einfängt.
Zudem liest Zaimoglu am 7. April aus „Rom intensiv“, das er als Stipendiat der Villa Massimo schrieb: Es sind Beschreibungen seiner Erlebnisse mit den Römern, als Zaimoglu ein Jahr die ewige Stadt erkundete. Entstanden sind ethnografische Studien, gekleidet in brillante Texte – die stets eine Frage offen lassen: Hat es sich tatsächlich so zugetragen?
Im Anschluss an die Lesung signiert der Schriftsteller - über den die FAZ schreibt: „Wenn es Zaimoglu nicht gäbe, müsste er sich erfinden“ - auf Wunsch seine Bücher.

Feridun Zaimoglu verzichtet zugunsten der Anti-Atom-Bewegung auf Honorar. Gäste der Lesung werden um eine Spende gebeten. Diese gehen an die „Bäuerliche Notgemeinschaft Wendland“, die sich seit mehr als 30 Jahren gegen ein Atommüll-Endlager im niedersächsischen Gorleben wehrt.

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Vom Studienabbrecher zum Unidozenten – und Bestseller-Autor

Geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt Feridun Zaimoglu seit mehr als 35 Jahren in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel, wo er seither als Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist arbeitet. Zaimoglu war Kolumnist für das ZEIT-Magazin und schreibt für die Welt, die Frankfurter Rundschau, für ZEIT und FAZ.
2002 erhielt er den Hebbel-Preis, 2003 den Preis der Jury beim Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt und 2004 den Adelbert-von-Chamisso-Preis. Im Jahr 2005 war Zaimoglu Stipendiat der Villa Massimo in Rom, wurde mit dem Hugo-Ball-Preis ausgezeichnet. 2007 übernahm er die Poetik-Dozentur an der Universität Tübingen und ihm wurde der Grimmelshaus-Preis verliehen. 2008 erhielt Zaimoglu zudem den Corine-Preis für seinen Roman „Liebesbrand“ und 2010 den Jakob-Wassermann-Literaturpreis.

 



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