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Wieder 4.000 kostenlose Kulturplätze

„Hamburgs Bürger haben sich ihr eigenes Literaturfestival geschaffen: vollständig unabhängig, nicht-kommerziell, höchst exklusiv. ‚Lesen ohne Atomstrom’ ist der Beweis, dass diese Stadt ein von Großkonzernen missbrauchtes Kulturprogramm nicht braucht!“, kündigt Kulturmäzen Frank Otto die „3. Erneuerbaren Lesetage“ an.
Vom 21. bis 26. April werden erneut viele der prominentesten Autoren und Künstler auf den attraktivsten Bühnen Hamburgs auftreten – wie immer für alle Besucher kostenlos. 
Das Programm 2013 stellt der Förderverein „Kultur für alle e. V.“ am 11. März – dem zweiten Jahrestag des Super-GAU von Fukushima – der Öffentlichkeit vor. Ab Montag ist das Programm dann auch hier nachlesbar.Schirmherr Jakob von Uexküll, Begründer des Alternativen Nobelpreises, avisiert „ein
erneut hochklassiges Programm gegen den Kulturmissbrauch Vattenfalls. ‚Lesen ohne Atomstrom’ ist inzwischen eines der bestbesetzten Literaturfestivals Deutschlands“. Und das konsequent nicht-kommerziell. Denn: Gemeinsam mit den vielen Autoren und Künstlern ermöglichen Dutzende engagierte Bürger, private Mäzene, Stiftungen, Unternehmen, Vereine und Theater die „Erneuerbaren Lesetage“.
„Und es werden immer mehr Förderer: In diesem Jahr sind erstmals auch renommierte städtische Institutionen hinzugekommen. Hier erobern sich die Bürger die Gestaltungshoheit über das Kulturangebot ihrer Stadt zurück, nachdem der Senat die Kultur weitgehend Großkonzernen für deren Greenwashing überlassen hat“, sagt Heiko Böttner, Vorstand des „Kultur für alle e. V.“.Während die unabhängigen „Erneuerbaren Lesetage“ keinen Cent behördliche Unterstützung erhalten, fördert der Senat unverdrossen die kostenpflichtigen „Vattenfall-Lesetage“, das Reinwaschungsspektakel des Atomkonzerns, mit Steuergeldern – und dies, während Vattenfall gleichzeitig die deutschen Steuerzahler auf drei Milliarden Euro „Schadenersatz für den Atomausstieg“ verklagt. 
Demgegenüber stellen die unabhängigen „Erneuerbaren Lesetage“ wieder rund 4.000 Plätze in exklusiven Literaturveranstaltungen zur Verfügung, ohne, dass jemand Eintritt zahlen muss. Seit der Premiere von „Lesen ohne Atomstrom“ 2011 sind es schon mehr als 10.000 kostenlose Kulturplätze. Für Hamburg.