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Fühlen Sie sich eingeladen!

Auch das diesjährige 'Lesen ohne Atomstrom' wird wieder das Literaturfestival mit der umfangreichsten Einladung: Die Förderer des nicht-kommerziellen Festivals machen es möglich, dass ab Anfang Februar mehr als 30 prominent platzierte Anzeigen in zahlreichen Medien erscheinen, zudem 200.000 Programmhefte in der Metropolregion Hamburg verbreitet werden – auch als Beilagen in ZEIT und Hamburger Abendblatt. Die Vertriebsprofis von Cartel-X bringen Zehntausende weitere Programmhefte an Hunderte Auslegestellen von Lübeck bis Lüneburg.

Wegen des seit Jahren stets großen Zuschauerandrangs bei den 'Lesen ohne Atomstrom'-Veranstaltungen weisen die Festival-Organisatoren auch dieses Jahr darauf hin, dass das Einlassteam stets alle Möglichkeiten ausschöpft, die Häuser maximalst auszulasten: „Wir schaffen dieses Jahr wieder 2.000 Gratis-Kulturplätze. Wir empfehlen aber erneut, rechtzeitig vor den angegebenen Einlasszeiten vor Ort zu sein.“ Darauf hatte zuletzt auch bereits die Hamburger Tourismusgesellschaft bei ihrem 'Lesen ohne Atomstrom'-Tip aufmerksam gemacht: „Der Gegenentwurf zu dem von Vattenfall gesponserten Literaturfestival zieht alle Register und bietet mit seinen illustren Gästen, dem abwechslungsreichen Programm und den schönsten Orten Hamburgs alles, was man braucht, um ein Ereignis zu einem Erlebnis werden zu lassen. Wie immer sind die Veranstaltungen kostenlos für jeden. Der Andrang bei den Veranstaltungen ist enorm, deswegen gilt: Wer kommen und auch noch sitzen möchte, sollte sich früh auf den Weg machen!“

 

20.2. bis 22.2. + 10.3. bis 13.3.2017

Das Programm für das '7. Lesen ohne Atomstrom' steht: Auch 2017 werden mehr als zwei Dutzend renommierte Autoren und Künstler für die Beschleunigung des Atomausstiegs auftreten – vom 20. bis 22. Februar und vom 10. bis 13. März. 2.000 Zuschauer können bei Hamburgs unabhängigem Literaturfestival erneut gratis dabei sein. Das Programm wird zu Jahresbeginn 2017 veröffentlicht.

 

Hamburgs „Atomdorf“

Immer mehr Atomschiffe kommen die Elbe hinauf, immer mehr radioaktives Material wird über den Hafen durch die City transportiert – genehmigt vom rot-grünen Senat. In diesem Jahr sollen bereits rund hundert Atomtransporte durchgeführt worden sein, geht aus Regierungsdokumenten hervor. Und mehr noch: Hafenterminals werden der Atomindustrie zeitweise sogar als atomares Zwischenlager zur Verfügung gestellt – so wurden im Mai und Juni am Süd-West-Terminal mehr als drei Wochen Container mit radiokaktivem Material gelagert. 'Lesen ohne Atomstrom' wird 2017 - wie schon dieses Jahr - umfassend über die Atom-Drehscheibe Hamburger Hafen informieren. Japans Ex-Premier Naoto Kan hatte bei seinem 'Lesen ohne Atomstrom'-Besuch die Sperrung des Hafens für Atomtransporte gefordert. Umweltsenator Kerstan (Die Grünen) erklärte im Gespräch mit 'Lesen ohne Atomstrom', keine Möglichkeit zu haben, die Atomtransporte zu stoppen. Bürgermeister Scholz sperre sich gegen die Schließung der lukrativen Atom-Drehscheibe. Bremen hat Atomtransporte über seine Häfen gesetzlich verboten.

 

Ab 25.9. - 'Hamburger Klimawoche'

Sie ist seit Langem Partner von 'Lesen ohne Atomstrom', dieses Jahr ist 'Lesen ohne Atomstrom'-Autor Mojib Latif sogar ihr Schirmherr – die '8. Hamburger Klimawoche' startet am 25. September: mit hundert spannenden Veranstaltungen, die auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam machen - hochkarätige Diskussionsrunden, Kulturevents, Klimaschutz „zum Anfassen“, ein Bildungsprogramm für Schulklassen. Zentrum der 'Klimawoche' ist die Hamburger Innenstadt und die HafenCity. Alle Informationen gibt’s hier: www.klimawoche.de

 

Zuschauerauslastung = 124 Prozent

Hamburgs unabhängiges Literaturfestival 'Lesen ohne Atomstrom 2016' ist am 27. April mit Katja Petrowskaja und Feridun Zaimoglu im vollbesetzten Theatersalon 2te Heimat zu Ende gegangen: Die Zuschauerauslastung betrug dieses Jahr 124 Prozent – 2.451 Sitzplätze waren verfügbar, 3.043 Zuschauer nahmen teil. Festivalsprecher Oliver Neß: „Die hoch engagierte Zuschauerbeteiligung stellt seit Anbeginn einen ganz eigenen Wert dieses Festivals dar: In sechs Jahren waren 22.461 Zuschauer gratis bei 58 Veranstaltungen mit 233 Autoren und Künstlern dabei.“ Die inhaltliche Positionierung des Festivals hat dieses Jahr Japans Ex-Premierminister Naoto Kan beim Prolog im März vorgegeben: „Atomtransporte über Hamburgs Hafen sollten verboten werden, Hamburg kann hier Zeichen setzen.“ Eine öffentliche Kampagne für die Forderung nach Sperrung des Hafens für die regelmäßig Hamburg anlaufenden Atomschiffe begleitete fortan die einmal mehr prominent besetzten Lesungen. Frank Otto, Vorstand des Kultur für alle e. V.: „Der Umweltsenator hat uns mitgeteilt, dass der Senat gegen das Atom-Drehkreuz Hafen Hamburg substantiell nichts unternehmen wird. Angesichts des dramatischen Brandes eines Atomschiffs nahe der City und mehrfach festgestellter gravierender Sicherheitsmängel ist das nicht akzeptabel. 'Lesen ohne Atomstrom' wird dieses Thema weiter in die Öffentlichkeit bringen – nur die Zivilgesellschaft kann den Senat hier zum Handeln veranlassen.“

 


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