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Der Künstlerappell: "Wir müssen raus auf die Straße!"

Es ist Jahr Eins nach Beendigung des Kulturmissbrauchs durch den Atomkonzern Vattenfall – und wieder haben in Hamburg mehr als drei Dutzend renommierte Autoren und Künstler aus dem In- und Ausland erneuerbar gelesen. Viele haben dabei die Bevölkerung aufgerufen, jetzt für die Beschleunigung des Atomausstiegs aktiv zu werden: Grammy-Preisträger Thomas Quasthoff rezitierte Ringelnatz, Bestseller-Autor Frank Schätzing präsentierte "Breaking News", „Tatort“-Kommissar Miroslav Nemec debütierte mit der konzertanten Lesung „Toxic“, TV-Star Walter Sittler war sich mit Islands Whistleblowerin Birgitta Jónsdóttir und Ungarns Pulitzer-Preisträger Attila Mong einig: "Es ist Zeit, sich einzumischen".
Mit einer kämpferischen wie bewegenden Hommage erinnerten Christine Prayon, Werner Schneyder, Henning Venske und Urban Priol an Dieter Hildebrandts Engagement gegen die Atomindustrie.

Mehr als 150 Kulturschaffende sind für „Lesen ohne Atomstrom“ engagiert - und es werden immer mehr. Sie alle treten ohne Gage auf. Die Theater stellen mietfrei ihre Bühnen. Zahlreiche Förderer decken die unvermeidlichen Kosten. Kein Zuschauer zahlt Eintritt. So haben die „Erneuerbaren Lesetage“ insgesamt schon 15.000 Gratis-Plätze in exklusiven Kulturevents geschaffen: Kultur für alle.

IMPRESSIONEN 2014

"Lesen ohne Atomstrom TV" und die Agentur publiXviewing präsentieren hier Eindrücke aller Veranstaltungen dieses Jahres.

Tag 6, 27. April 2014:

"Es ist Zeit sich einzumischen. Entscheidend ist: Rausgehen, um die Dinge zu verändern" sagte TV-Star Walter Sittler vor 300 Zuschauern beim Finale von „Lesen ohne Atomstrom“  in der Fabrik. Nach sechs Tagen exklusivem Literaturfestival mit mehr als 40 Schriftstellern und Künstlern sowie 3.988 Zuschauern streitet eine illustre Runde mit Sittler für Pressefreiheit und Bürgerbeteiligung - Ex-Greenpeace-Chef Gerd Leipold, "Reporter ohne Grenzen"-Chef Christian Mihr, die isländische Whistleblowerin Birgitta Jónsdóttir und der ungarische Pulitzer-Preisträger Attila Mong.

 

Tag 6, 27. April 2014:

Ein Phänomen, sagenhaft - als Künstler und als Mensch: Grammy-Preisträger Thomas Quasthoff rezitierte im Ohnsorg-Theater zur Eröffnung des Finaltages nicht nur hinreißend Ringelnatz und Werke seines verstorbenen Bruders Michael. Nach der Lesung ging Quasthoff an den vorderen Bühnenrand, dicht vors Publikum - und richtete einen eindringlichen Appell in den mit 263 Besuchern gefüllten Saal. Unplugged, ohne Mikrofon: "Ein so besonderes Festival wie 'Lesen ohne Atomstrom' verdeutlicht: Wenn diese Politiker uns sagen, es ist alles in Ordnung. Dann glauben Sie das nicht: Gar nichts ist in Ordnung. Ich kann das leider nicht so richtig: Aber wir müssen raus auf die Straße. So kann es nicht weitergehen!" Der Rest war Applaus ...

 

Tag 5, 26. April 2014 - 28. Jahrestag des Tschernobyl-GAU:

Miroslav Nemec brachte mit der eigens für diese Inszenierung zusammengestellten Rockjazz-Formation "The Toxic Truth" eine beeindruckende Literaturinterpretation auf die Bühne des Savoy-Filmtheaters: Die Premiere von "Toxic" - nach einem Roman des isländischen Kultautors Hallgrimur Helgason, dem Autor des Welt-Bestsellers "101 Reykjavik". Die von Regisseur Martin Mühleis arrangierte Darbietung aus imposanter Musik, raffinierten Lichteffekten und intensiver Wortakrobatik Nemec' fesselte schnell die 278 begeisterten Zuschauer im exklusivsten Kinosaal der Stadt, der eigens für "Lesen ohne Atomstrom" zur Musikarena umgebaut worden war.

 

Tag 4, 25. April 2014:

Der Auftakt des "Hamburger Wochenendes der Literatur"  war erneut ein Fest der literarischen Vielfalt: SAMS-Erfinder Paul Maar rührte am Nachmittag 255 kleine wie große Leser, als er in der überfüllten Zentralbibliothek das verschollene SAMS wiederfand - „SAMS im Glück“.
Am Abend dann der exklusive Auftritt von Frank Schätzing für „Lesen ohne Atomstrom“, mehrere Monate im Vorfeld seiner „Breaking News“-Tour: Mit Türöffnung fluteten 660 Zuschauer regelrecht die Laieszhalle, wieder blieb kein Platz frei. Schätzing, TV-Legende Ulrich Kienzle und ZEIT-Reporter Christof Siemes begeisterten mit einer intensiven wie auch - trotz des komplexen Themas - unterhaltsamen Analyse des Nah-Ost-Konflikts.

 

Tag 3, 24. April 2014:

Der dritte Festivaltag war ein beeindruckendes Bild der Gegensätze, wie unterschiedlich Literatur die Menschen erreicht: Nachdem vormittags tausend Kinder mit Liedermacher Mirko Frank eine Riesenparty in der Fabrik gefeiert hatten, präsentierte sich am Abend in der 2ten Heimat ein Literarisches Trio mit intimen Einblicken in die Kunst des Schreibens. Die Bestseller-Autoren Katharina Hagena und Feridun Zaimoglu lasen berührend über Liebe und Tod, Literaturwissenschaftler Andreas Blechschmidt entlockte ihnen vor 130 Zuschauern im rappelvollen Altonaer Theatersalon spannende Einblicke in ihren schriftstellerischen Schaffensprozeß.

 

Tag 2, 23. April 2014 - UN-Welttag des Buches:

Auch am zweiten Festivaltag war das enorme Zuschauerinteresse für „Lesen ohne Atomstrom“ weiter ungebrochen: Die beiden Veranstaltungen am  „UN-Welttag des Buches“, waren wie schon die Eröffnung am 22. April mit rund tausend Zuschauern völlig überlaufen.
Am Abend erlebten mehr als 600 Gäste ein einzigartiges Kabarett-Aufgebot: Schon eine Stunde vor Einlaß bildete sich eine 200 Meter lange Warteschlange auf dem Spielbudenplatz. Im Schmidt Theater erinnerten Henning Venske, Christine Prayon, Ecco Meineke, Andy Lutter, Corny Littmann, Urban Priol und Werner Schneyder mit einem dreistündigen Programm an das Engagement Dieter Hildebrandts gegen die Atomindustrie. Der 2013 verstorbene Hildebrandt war für „Lesen ohne Atomstrom“ von Anbeginn aktiv.
Zuvor begeisterten am Nachmittag „Die Teufelskicker“ mit einem Live-Hörspiel und kulinarischen Überraschungen von TV-Koch Ole Plogstedt im Stadion des FC St. Pauli 300 Kinder.

 

Tag 1, 22. April 2014:

Das "4. Lesen ohne Atomstrom" eröffnete vor rund 400 Zuschauern in der völlig überfüllten Hamburger Zentralbibliothek unter dem Motto "Wie viel ist genug?" nach dem gleichnamigen Bestseller der englischen Autoren Edward und Robert Skidelsky - eine intensive Lesung und Diskussion mit Jakob von Uexküll, Niko Paech, Christian Felber und Schauspieler Stefan Schad. Robert Skidelsky konnte wegen einer akuten Erkrankung seinen Flug aus London leider nicht antreten.

 

Alle Autoren und Künstler 2014

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Das Programm 2014

22.4. Robert Skidelsky / Jakob von Uexküll /
Christian Felber / Niko Paech / Rolf Becker /
Abi Wallenstein / Stefan Schurig

Einlass: 19.30 Uhr – Beginn: 20.00 Uhr

Zentralbibliothek
23.4. Die Teufelskicker / Oliver Rohrbeck / Ulli Potofski /
Ole Plogstedt

Einlass: 15.30 Uhr – Beginn: 16.30 Uhr

Millerntor-Stadion
23.4. Urban Priol / Werner Schneyder / Henning Venske / Christine Prayon / Renate Hildebrandt / Ecco DiLorenzo / Andy Lutter / Stefan Hanitzsch/ Corny Littmann
Einlass: 19.00 Uhr – Beginn: 19.30 Uhr

Schmidt Theater
23.4. Wolfgang Joop / Feridun Zaimoglu verschoben -
wird nachgeholt

24.4. Mirko Frank & Mirkos Liederbande
Einlass: 09.30 Uhr – Beginn: 10.30 Uhr

Fabrik
24.4. Katharina Hagena / Feridun Zaimoglu / Jazz-Dessert
Einlass: 19.00 Uhr – Beginn: 19.30 Uhr

2te Heimat
25.4. Paul Maar
Einlass: 16.30 Uhr – Beginn: 17.00 Uhr

Zentralbibliothek
25.4. Frank Schätzing / Ulrich Kienzle / Uri Avnery /
Christof Siemes

Einlass: 19.00 Uhr – Beginn: 19.30 Uhr

Laeiszhalle
26.4. Miroslav Nemec & The Toxic Truth / Sisters
Einlass: 19.00 Uhr – Beginn: 19.30 Uhr

Savoy Filmtheater
27.4. Thomas Quasthoff
Einlass: 10.30 Uhr – Beginn: 11.00 Uhr

Ohnsorg-Theater
27.4. Walter Sittler / Gerd Leipold / Attila Mong /
Birgitta Jónsdóttir / Christian Mihr

Einlass: 19.00 Uhr – Beginn: 19.30 Uhr

Überall Eintritt frei!
 

Das Programmheft 2014 runterladen (PDF)

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